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  >  Europa   >  Deutschland   >  05.06.2026 Malerwinkel-Wanderung, Königssee

Nachdem ich morgens die Stadt Salzburg besichtigt habe, durfte es auf jeden Fall noch etwas Natur sein. Dementsprechend habe ich noch eine rund fünf Kilometer lange Wanderung am Königssee unternommen: die Malerwinkel-Wanderung.

 

Dieser Rundweg gehört zu den ältesten und bekanntesten kurzen Wanderungen direkt am Königssee, da er mit schönen Aussichten auf den See und die umliegenden Berge überzeugt.

 

Der Rundweg startet direkt mitten in der touristischen Meile von Königssee. Es geht in Richtung der hölzernen Bootshäuser, hinter den man vorbeiläuft. Zwischen den Häusern hat man immer wieder einen tollen Blick auf den See bis hinüber zur Eisbobbahn.

 

 

Danach geht der Weg durch den Wald immer stetig bergaufwärts. Er ist aber gut ausgebaut und gilt auch als familienfreundlich, sogar einen Kinderwagen könnte man hier hochschieben.

 

Nach einer halben Stunde gelangt man dann zum bekannten Aussichtspunkt, der Malerwinkel-Aussicht. Von hier aus schaut man gen Süden über den Königssee, wie er sich durch die steilen Felswände der Berge windet. Man kann bis hinüber zur 4 Kilometer entfernten Wallfahrtskirche St. Bartholomä schauen.

 

 

Jetzt muss man sich entscheiden, ob man zum Ort zurückläuft oder den gesamten Rundweg.

 

 

Ich habe mich für die gesamten fünf Kilometer entschieden. Der Weg führt jetzt in mehreren Kehren steil bergaufwärts. Nach weiteren 20 Minuten hat man noch die Möglichkeit, rechts einen Stichweg bis zur Rabenwand zu gehen. Dies ist jetzt aber mehr ein Kletterweg als Wanderweg. Schmal und über viele Steine führt er durch den Wald noch hinauf. Nach 15 Minuten gelangt man zur so genannten Rabenwand. Hier ist man rund 170 Meter über dem Königssee und man genießt von hier aus zwar den Blick in die gleiche Richtung wie vom Malerwinkel, aber ich fand die Aussicht viel schöner mit dem perfekten Alpenpanorama.

 

 

Nach einer kurzen Pause ging es dann den Steig zurück zum Wanderweg. Der Wanderweg führte dann auch talwärts und man kam an der Talstation der Jenner-Bergbahn aus, von wo aus man in wenigen Minuten wieder in der Ortsmitte ist.

 

 

 

Die Wanderung hat samt Pausen rund zwei Stunden gedauert und hat den Nachmittag perfekt abgerundet.