05.06.2026 Salzburg, Österreich
Wie ja bereits im Wetterbericht angekündigt, hat es im Laufe der Nacht angefangen zu regnen. Dies sollte sich auch laut Prognose bis in den Vormittag hinein so halten.
Dementsprechend habe ich mich für eine Stadtbesichtigung entschieden und bin kurzentschlossen ins österreichische Salzburg gefahren.
Salzburg ist mit rund 150.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Österreichs und Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Sie liegt direkt an der Grenze zu Deutschland am Fuße der Ostalpen.
Der Fluss Salzach teilt die Stadt in zwei Hälften:
Am linken Flussufer liegt die Altstadt mit ihrem barocken Charakter, auf der rechten Flussseite liegt dementsprechend die Neustadt.
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Auch wenn ich einen Parkplatz in der Neustadt gefunden habe, führte mein Weg zuerst über eine der zahlreichen Fußgängerbrücken über die Salzach hinüber in Richtung Altstadt.
Die bekannteste Straße der Fußgängerzone ist wohl die Getreidegasse. In dieser schmalen Gasse findet man an den vielen hohen Häuserfassaden zahlreiche schmiedeeiserne Zunftzeichen – diese zeugen von den hier ansässigen oder ehemals ansässigen Verkaufsläden. Viele Torbögen führen in Zwischenhöfe oder zu parallelen Gassen. Dieses prägende Stadtbild ist typisches Merkmal der mittelalterlichen Innenstadt.
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Natürlich findet man in der Getreidegasse auch zahlreiche bedeutende Gebäude wie unter anderem das Rathaus der Stadt als auch das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart – dem wohl berühmtesten Einwohner von Salzburg.
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Von hier aus führte mein Weg durch die Goldgasse zum Residenzplatz direkt vor dem imposanten Dom der Stadt. Wahrzeichen des Platzes ist der große, schön gestaltete Residenzbrunnen in der Mitte des Platzes.
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Durch den Domgang unterhalb der Häuser gelangt man auf den Domplatz, von wo aus man den Dom von seiner Front aus sieht.
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Direkt dahinter befindet sich auf dem Kapitelplatz das wohl bekannteste Kunstwerk der Stadt, die Sphaera. Hierbei handelt es sich um eine rund 7 Meter große Goldkugel auf der ein Mann in schlichter Kleidung steht. Sie soll zum Nachdenken über das Verhältnis Mensch und Welt anregen.
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In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Stift St. Peter mit wohl einer eher ungewöhnlichen Sehenswürdigkeit: dem Friedhof St. Peter. Der Friedhof ist malerisch angelegt rund um die kleine Margarethenkapelle. Auf dem Gelände findet man viele weitere Kapellen. Die zahlreichen Barockgräber rahmen den Friedhof wie in einem Wandelgang ein. Am Felsenhang findet man noch zahlreichen Katakomben und frühchristliche Begräbnishöhlen. Wenn auch etwas skurril, aber der Friedhof ist absolut sehenswert.
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Mit der Zahnradbahn ging es dann hoch hinauf zur Festung Hohensalzburg, die imposant über der Stadt thront. Dementsprechend ist sie das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Die Festung gilt als eine der Größten ihrer Art. Man kann durch die gesamte Anlage laufen und es mutet fast wie ein mittelalterliches Dorf an.
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Natürlich hat man von hier oben einen perfekten Ausblick über beiden Seiten der Stadt und auf die Alpenlandschaft.
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Wieder mit der Bahn unten in der Altstadt angekommen, gab es erstmal eine kleine, typische österreichische Stärkung im wohl bekanntesten Café der Stadt: im Café Mozart in der Getreidegasse gab es Sachertorte und Cappuccino.
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Danach hieß es noch einen kleinen Abstecher in die Neustadt: hier findet man im Wesentlichen das Wohnhaus von Mozart und das Schloss Mirabell mit den gleichnamigen Gärten.
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In der Stadt wurde es jetzt sehr voll mit extrem vielen Reisegruppen. Da außerdem das Wetter besser geworden ist, bin ich zurück zum Königssee gefahren, wo ich wieder auf dem Stellplatz in unmittelbarer Nähe zum See einen Platz gefunden habe.
Den Nachmittag habe ich dann noch für eine kleine Wanderung am Königssee genutzt.