19.09.2026 Nebelhorn, Oberstdorf
Der heutige Samstag ist schon der letzte Tag unseres Familienurlaubs im Allgäu. Dementsprechend wollten wir noch einmal den ganzen Tag nutzen und zusammen mit den Kindern und den Eltern einen schönen Ausflug machen. Da heute Traumwetter mit exzellenter Fernsicht gemeldet war, wollten wir in Richtung Oberstdorf und auf das bekannte Nebelhorn fahren.
Somit ging es direkt früh nach dem Frühstück in Richtung Deutschlands südlichster Gemeinde nach Oberstdorf. Noch rund 17 Kilometer weiter südlich ins Tal hinein liegt auch Deutschlands südlichster Punkt.
Oberstdorf liegt in den Allgäuer Alpen und ist umgeben von gleich mehreren bekannten Berggipfeln wie dem Nebelhorn, dem Fellhorn und dem Söllereck – auch das österreichische Kleinwalsertal beginnt gleich neben Oberstdorf.
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Wir wollten als erstes das schöne Wetter nutzen und sind direkt zur Talstation der Nebelhorn-Bergbahn gefahren. Diese liegt recht zentral zum Ort und direkt neben den 4 Skisprungschanzen, welche die meisten wohl von der 4-Schanzen-Tournee und dem traditionellen Neujahrsspringen her kennen.
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Die erste Nebelhornbahn wurde an gleicher Stelle schon 1930 erbaut, seit 2021 steht hier eine neue 10er-Gondeln-Umlaufbahn und bringt im Sommer Wanderer und im Winter die Skifahrer innerhalb weniger Minuten vom 830 Meter hoch gelegenen Oberstdorf zur Bergstation Höfatsblick auf mehr als 1.900 Metern Höhe. Während der Fahrt kommt man direkt an den Sprungschanzenanlagen vorbei und hat von hier aus den wahrscheinlich besten Blick auf die Schanzen.
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Weiter bergauf hat man immer einen tollen Blick in Richtung Oberstdorf, das Tal und die gegenüberliegenden Berge mit dem Kleinwalsertal. Wer möchte, kann auch auf rund halber Höhe an der Station Seealpe aussteigen, seine Zeit verbringen und dann weiter bergauf oder wieder bergab fahren.
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Wir sind direkt durchgefahren zur Bergstation Höfatsblick. Hier kann man dann in die Gipfelbahn umsteigen – Großraumgondeln überwinden die letzten 300 Höhenmeter bis zur Gipfelstation in 2.214 Metern Höhe.
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Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zum Gipfelkreuz des Nebelhorns in 2.224 Metern Höhe – hier kann jeder sicher über ein paar Felssteine bis zum endgültigen Gipfel klettern und ein Bild machen.
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Von hier oben aus hat man quasi einen 360-Grad-Panoramablick. Dieser reicht bei guter Sicht vom Bodensee, über das Allgäu und die österreichischen Alpen bis hin zur Zugspitzregion. Da wir beste Fernsicht und strahlenden Sonnenschein hatten, ein wirklich beeindruckender Ausblick. Diesen haben wir von allen Seiten der Gipfelstation genossen und bei einem leckeren Getränk in der Sonne gesessen.
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Etwas unterhalb vom Gipfel kann man die zahlreichen Paraglider starten sehen. Da das Nebelhorn und Oberstdorf in einem Talkessel liegen, sind hier optimale Winde, so dass die Paraglider immer wieder auf- und absteigen und das Nebelhorn förmlich umrunden. Man könnte ihnen stundenlang zusehen.
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Nachdem wir lange genug die Sonne und das Bergpanorama genossen haben, ging es für uns auf gleichem Weg wieder zurück ins Tal nach Oberstdorf.
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Von der Talstation aus muss man nur wenige Meter laufen, eine Straße überqueren und steht direkt in der Fußgängerzone von Oberstdorf.
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Oberstdorf ist wie erwähnt die südlichste Gemeinde Deutschlands mit etwas mehr als 9.000 Einwohnern. Hier im Tal entspringt auch die Iller und Oberstdorf liegt somit an der Iller. Oberstdorf ist wohl der bekannteste Touristenort im Allgäu, bieten doch die umgebenen Hochtäler und Berghänge alles was das Wanderer und Skifahrers Herz begehren.
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Oberstdorf selbst hat eine kleine, recht gemütliche Fußgängerzone im typisch alpenländischen Stil. Zahlreiche Geschäfte, insbesondere für Outdoorkleidung, und Lokalitäten vom Café bis zum Schmankerlrestaurant prägen das Straßenbild.
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Hier haben wir uns noch ein wenig umgesehen, eingekauft und einen leckeren Kaffee getrunken.
Danach ging es wieder zu unserer Unterkunft in Wertach, wir haben uns alle frisch gemacht und sind nochmal zusammen essen gegangen. Dies war dann auch der Abschluss der Familienwoche im Allgäu, morgen nach dem Frühstück soll es wieder in Richtung Heimat an den Niederrhein gehen. Da aber unsere Tochter mit ihrem Freund hier im Allgäu leben, ist dies für uns eh ein regelmäßiges Ziel und wird auch gerne mal für ein Wochenende angesteuert.