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  >  Amerika   >  Antigua und Barbuda   >  13.01.-16.01.2026 Antigua, Seetag und Heimreise

Heute Morgen haben wir auch schon das letzte Ziel der Reise zu den karibischen Inseln erreicht: St. John´s, die Hauptstadt des Inselstaates Antigua und Barbuda.

 

Da wir Antigua bereits im letzten Jahr besucht haben, kommen hier jetzt erstmal die gleichen Infos über das Land. Wer unseren Reisebericht vom letzten Jahr noch kennt, kann zwei bis drei Absätze überspringen.

Antigua und Barbuda gehört zur Inselgruppe der Kleinen Antillen und gehört somit zu den so genannten „Inseln über dem Wind“. Die Inseln liegen östlich von Puerto Rico und im nördlichen Teil der sich von Norden nach Süden erstreckenden Kette von Inseln, die die Grenze von Atlantik zur Karibik bilden. Innerhalb dieser Inselkette findet man quasi alle namhaften Inseln, die man in Europa klassischerweise mit der Karibik in Verbindung bringt.

Antigua und Barbuda gehört zu den kleinsten Staaten der Welt. Die Hauptinsel Antigua ist nur rund 281 Quadratkilometer groß und an der höchsten Stelle ragen die Berge 430 Meter über dem Meeresspiegel empor. Trotz seiner geringen Größe hat Antigua 365 Strände, die Einheimischen werben damit, dass man für jeden Tag des Jahres einen anderen Strand hat. Die Strände auf Antigua sind extrem hell- und feinsandig und stellen den perfekten Kontrast zum karibischen türkisblauen Meer dar. Im Landesinnern findet man viele Palmen, Wälder und Ananasplantagen. Wo früher die Einheimischen vom Zuckerrohrexport lebten, ist heute der Tourismus die Haupteinnahmequelle – legen doch in Stoßzeiten 4 bis 6 Kreuzfahrtschiffe täglich hier an.

Da uns die Hauptstadt St. John´s im letzten Jahr sehr gut gefallen hat, sind wir als erstes früh von Bord.

 

 

Die Haupt- und Hafenstadt St. John´s hat rund 20.000 Einwohner, ist sehr überschaubar und man kann sie gut zu Fuß erkunden. Direkt hinter dem Hafenterminal findet man eine schöne Hafenpromenade direkt am Meer mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Bars und Souvenirshops. Alle Gebäude sind in den typischen bunten karibischen Farben gestrichen.

 

Unser Ziel war die am Ende der Marketstreet gelegene Markthalle. Dort angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass hier kaum ein Stand geöffnet war und keinerlei Treiben vorhanden war.

 

So sind wir dann recht schnell zurück in Richtung Hafen, um dort mit einem Taxifahrer noch eine Tour über die Insel zu machen. Da wir letztes Jahr eine Radtour gemacht hatten, wollten wir noch das bekannteste Ziel der Insel besuchen – die Bucht von English Harbour.

 

Schnell hatten wir ein Taxi gefunden und es ging rund 30 Kilometer quer durch die Inselmitte zur Südküste Antiguas. Wir hatten sehr viel Glück und wurden von einem Ehepaar gefahren. Der Mann fuhr das Auto und seine Frau erklärte uns sehr viel über die Insel. Es kamen im Laufe des Tages richtig interessante Gespräche auf und es entstand ein reger Austausch über die Unterschiede der Länder und Kulturen.

 

Angekommen am English Harbour sind wir erst den Berg hochgefahren, um dort die wohl bekannteste Aussicht der Karibik zu genießen:

 

 

Shirley Heights Lookout

 

Bevor wir aber zum eigentlichen Lookout kamen, haben wir am Dow´s Hill Interpretation Center angehalten. Hier erfährt man in einer rund 20minütigen Präsentation viel über die Geschichte der Insel, die Kolonialzeit, der Sklaverei bis hin zur heutigen Zeit. Die Präsentation war sehr gut gemacht und man hat gut verständlich sehr viel Wissen mitgenommen.

 

Der nächste Stopp war dann am s.g. Blockhouse – dies sind die Überreste des britische Fords, welches hoch auf dem Berg thronte und somit den perfekten Rundumblick über die Bucht und das Meer bietet. Von hier aus konnte man Gefahren frühzeitig erkennen und auch verteidigen.

 

 

Danach ging es auf dem Berg aber dann zum Hauptziel, dem Shirley Heights Lookout. Von hier aus hat man einen kompletten Überblick über die gesamte Bucht von English Harbour und auch der Bucht von Falmouth Harbour. Beide Buchten liegen extrem schön eingebettet in die grünen Berge der Insel. Sie sind mittlerweile ein berühmtes Zentrum des internationalen Segelsports.

 

 

Auch wir haben diese tolle Aussicht genossen und entsprechend viele Bilder gemacht.

Von hier oben aus konnten wir auch schon unsere beiden nächsten Ziele in der Bucht vom English Harbour sehen:

 

 

Nelson´s Dockyard

 

Nelson´s Dockyard ist ein bekannter, britischer Marinestützpunkt. Seinen Namen verdankt er dem berühmten Lord Nelson, der hier als junger Kapitän stationiert war. Berühmt wurde er dann erst später durch seine Erfolge der Schlachten von Abukir und Trafalgar, obwohl er bei der Schlacht von Trafalgar sein eigenes Leben verlor (sein berühmtes Denkmal steht am Trafalgar Square in London).

 

 

Nelson´s Dockyard ist heute die noch einzige funktionierende und operierende Marinebasis aus dem georgianischen Zeitalter. Er war seit jeher für die Briten eine wichtige Basis, da die Bucht absolut hurrikansicher liegt.

 

 

 

Heute kann man hier noch viele Gebäude sehen wie Kasernen der Soldaten, Wohnhäuser der Offiziere, Lagerhallen, Werftgebäude und auch Häuser des täglichen Lebens wie z.B. einer Bäckerei.

 

 

Galleon Beach

 

Bevor wir dann wieder zurück zu Hafen von St. John´s gefahren sind, hatten wir mit unserem Fahrer-Paar noch vereinbart, dass wir eine Mittagspause an einem schönen Strand machen wollten.

 

 

Der Galleon Beach liegt auch in der Bucht von English Harbour und man hat sehr schöne Aussichten auf die Bucht und die Segelyachten. Auch der Strand war echt schön.

 

Der große Nachteil an der Bucht waren allerdings die Steinplatten und Seeigel direkt hinter der Wasserkante. Es war nicht wirklich möglich, hier entspannt ins Wasser zu kommen. So haben wir nur ein Sonnenbad genossen bevor es zurück zur Hauptstadt St. John´s ging.

 

Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Ausflug und die Kombination mit den Gesprächen mit unserem Fahrer-Ehepaar hat die Tour abgerundet und perfekt gemacht.

 

 

Zurück am Hafen, haben wir in einer gemütlichen Bar mit Blick auf die Kreuzfahrtschiffe noch einen letzten karibischen Cocktail genossen bevor es wieder aufs Schiff ging und ein letztes Mal „Leinen los“ hieß.

 

 

 

Der folgende Seetag in Richtung La Romana war geprägt von spiegelglatter See und strahlendem Sonnenschein. Entsprechend haben wir ihn am Pooldeck genossen und die Highlights und das Gesehene der vergangenen Wochen verarbeitet.

 

 

Natürlich durfte sowohl tagsüber als auch zum Sonnenuntergang ein entsprechender Cocktail nicht fehlen.

 

 

Am 15.01. haben wir dann morgens früh in La Romana festgemacht. Da unser Flug aber erst am späten Nachmittag in Richtung Düsseldorf ging und der Transfer für 14.30 Uhr angesetzt war, haben wir noch ein paar Stunden den Pool genossen, waren im schönen Hafenterminal von La Romana und es gab einen Abschiedsdrink an Deck.

 

 

Unser Flug ist pünktlich gestartet und wir waren schon vor der geplanten Zeit in Düsseldorf am Boden. Allerdings müssen wir sagen, dass dieser Transatlantikflug zu einem der turbulentesten Flüge unseres Lebens gehörte, ständig war es sehr ruckelig, die Anschnallzeichen waren fast permanent an und wir sind in Zick-Zack-Linien geflogen, um den ärgsten Turbulenzen aus dem Weg zu gehen. Aber auch solche Erfahrungen gehören zum Reisen dazu.

 

Insgesamt blicken wir zurück auf eine tolle Reise zu den karibischen Inseln. Für uns ist war es optimal, diese Tour mit dem Kreuzfahrtschiff zu unternehmen, da man so viele Ziele kompakt zu sehen bekommen. Und durch die geringe Größe der einzelnen Inseln benötigt man hier auch keinen ganzen Urlaub, um diese jeweils zu bereisen.

 

Für uns war es ja das erste Mal auf einem größeren Schiff der AIDA-Flotte. Die AIDAperla hat uns insgesamt sehr gut gefallen, vor allen Dingen das Restaurant-Konzept fanden wir viel besser als auf der Sphinx-Klasse. Sowohl unsere Innenkabine als auch das ganze Schiff waren in perfektem Zustand, es lag sehr gut im Wasser und unsere Kabine war absolut ruhig. Lediglich das eher kleinere Pooldeck hat uns für eine Karibik-Tour nicht so gut gefallen, da es weniger Platz im Außenbereich bietet – für Touren in kühlere Regionen aber mit Sicherheit die richtige Wahl durch den verschließbaren Beachclub mit Foliendach.

 

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf ein „AIDAsehen“ in Asien im nächsten Jahr.

 

 

 



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