11.01.2026 Dominica
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Dominica ist für viele eine wahrscheinlich eher unbekannte Karibikinsel, da sie nicht durch Strände besticht, sondern durch dichten Regenwald. Sie liegt zwischen den beiden französischen Übersee-Departements Martinique und Guadeloupe in der östlichen Karibik und gehört ebenfalls zu den Inseln über dem Winde.
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Der Name Dominica geht auf den Entdecker der Insel Christopher Kolumbus zurück, der die Insel an einem Sonntag (=lateinisch Dominica) entdeckte. Nachdem Dominica ursprünglich eine französische Kolonie war, war sie aber von 1761 bis 1978 eine britische Kolonie. Im Jahre 1978 wurde Dominica eine unabhängige Republik.
Die Insel ist mit 750 Quadratkilometern nicht allzu groß, es leben auch nur rund 75.000 Einwohner hier – zumeist in der Hauptstadt Roseau.
Da wir absolut naturbegeistert sind, wollten wir auf Dominica unbedingt eine Tour in den Regenwald machen und haben uns daher als erstes einen Taxifahrer gesucht, um eine entsprechende Tour zu machen. Ziel sollten die schönen, im Regenwald verborgenen Wasserfälle sein.
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Es ging kurz entlang der Küste bevor wir in die Berge abbogen. Nach rund 45 Minuten Fahrzeit hatten wir dann den ersten Wasserfall erreicht:
Emerald Pool
Der Emerald Pool ist definitiv ein bekanntes touristisches Ziel auf Dominica. Da wir aber früh am Morgen hier waren und das Wetter noch eher sehr wolkig war, hatten wir den Wasserfall einige Zeit für uns alleine.
Vom Parkplatz aus läuft man rund 20 Minuten durch den Regenwald und kann schon die erste Aussicht auf den Wasserfall genießen.
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Unten angekommen hat man die Möglichkeit, im erfrischenden Wasser des Pools schwimmen zu gehen, was ich (Tosten) auch genutzt habe. Das der Einstieg über glatte Steine recht rutschig war, hat Claudia sich dies nicht zugetraut, muss sie bei solchen Aktionen doch auf ihr künstliches Kniegelenk und die Bewegungseinschränkungen Rücksicht nehmen. Es hat aber Spaß gemacht und wenn man einmal im Wasser war, ist es auch nicht mehr so kalt.
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Außerdem gelangt man mit ein wenig klettern noch hinter den Wasserfall und sieht die Regenwaldkulisse noch aus einer ganz anderen Perspektive.
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Im anschließenden Bachablauf des Pools findet man noch sehr viele große Krabben. Zum Glück sind diese erst hier und nicht schon im Pool, wo man drin badet.
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Von hier aus ging es dann mit dem Taxi weiter durch die faszinierende Landschaft zum nächsten Wasserfall:
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Trafalgar Falls
Die Zwillingswasserfälle gehören definitiv zu den bekanntesten Wasserfällen der Insel. Dementsprechend gelangt man auch nach wenigen Minuten über einen gut angelegten Weg durch den Wald zur Aussichtsplattform. Von hier aus hat man den besten Blick auf die beiden Wasserfälle:
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Links liegt der höhere Wasserfall, der so genannte Father Fall. Etwas verdeckt nach rechts befindet sich dann der niedrigere, aber breitere Mother Fall.
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Seit dem Hurrikan Maria ist viel von dem Regenwald zerstört und man hat einen uneingeschränkten Blick auf die Wasserfälle. Auf den Tafeln an der Aussichtsplattform sieht man noch sehr schön, wie es hier vor dem Hurrikan aussah.
Wer möchte und etwas kletterversiert ist, kann sogar bis zum Fuße des Father Falls über die freiliegenden Felsen hochklettern. Dies war uns aber definitiv zu riskant.
Für uns waren die beiden Ziele der Taxitour absolut sehenswert und alleine die Fahrt durch den Regenwald hat sich schon gelohnt.
Den Nachmittag wollten wir dann noch in der Hauptstadt Roseau nutzen und uns hier ein wenig umgucken.
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Als erstes wollten wir aber kurz etwas trinken gehen und sind ins bekannte Hard Ruins Café gegangen. Hier hat man in einer Ruine ein sehr cooles und mega hippes Café errichtet. Es gibt zahlreiche Cocktails und nachmittags sogar Live-Musik. Das Café hat sich zu einer richtigen Event-Location entwickelt.
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Etwas fremd anmutend ist natürlich, dass auf der Getränkekarte sogar Marihuana-Rum-Punsch angeboten wird…
Nach einer kleinen Mittagspause ging es dann durch den Ort. Da heute Sonntag war, war es natürlich entsprechend beschaulich.
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Es ging an zahlreichen bunten Häusern vorbei zu unserem nächsten Ziel – dem botanischen Garten von Roseau. Neben den zahlreichen exotischen Bäumen und Pflanzen hatten wir etwas ganz Ungewöhnliches als Ziel.
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Mitten im Park liegt unter einem schweren Baum ein völlig zerstörter Schulbus. Dieser Schulbus wurde bei dem schweren Hurrikan David im Jahre 1979 getroffen. Seitdem liegt der völlig zerstörte Schulbus unter dem Baumstamm und man sieht sehr gut, wie sich die Natur nach und nach hier breit macht. Man kann nur von Glück reden, dass sich zum Zeitpunkt des Unglücks niemand im Schulbus befand.
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Von hier aus ging es nochmal durch die Straßen Roseaus, vorbei an der imposanten Kathedrale und schönen Kolonialgebäuden zum Schiff.
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Vom Schiff aus hatte man noch einmal einen perfekten Blick auf die grüne Insel Dominica, mit einem Cocktail in der Hand haben wir dann das Auslaufen im Sonnenuntergang genossen.
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