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  >  Amerika   >  Aruba   >  03.01.2026 Aruba

Nach einer ruhigen Nacht haben wir dann pünktlich um 8.00 Uhr am frühen Morgen in Oranjestad auf Aruba festgemacht.

 

 

Aruba ist die erste und westlichste Insel der so genannten ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao). Sie gehört somit zu den Kleinen Antillen und liegt direkt vor der Küste des südamerikanischen Landes Venezuela. Zwischen den Inseln und Venezuela liegen nur rund 25 Kilometer Seeweg. Somit gehören die Inseln der Kleinen Antillen geografisch bereits zu Südamerika. Aruba ist ein rechtlich autonomer Staat mit eigener Regierung seit 1986, Hauptstadt ist Oranjestad. Bis 1986 gehörte das Land zum Staatenbund der Niederländischen Antillen, heute gehört es zu den vier gleichberechtigten Ländern des Königreichs der Niederlande (neben Curacao, St. Maarten und den Niederlanden).

 

 

Die rund 100.000 Einwohner leben größtenteils in der Hauptstadt Oranjestad, die Insel selbst ist aber auch nur rund 30×10 Kilometer groß. Die Insel ist im Wesentlichen flach und karg, einzig riesige und zahlreiche Kakteen prägen das Landschaftsbild.

 

Ursprünglich waren Gold und Öl der Hauptwirtschaftszweig. Seit deren Einstellung im letzten Jahrhundert ist der Tourismus der wirtschaftliche Motor des Landes. Außerdem gibt es noch einige Offshore-Banken und Datenverarbeitungsfirmen.

 

 

Wir hatten für uns entschieden, dass wir uns nach dem Frühstück erst ein wenig in Oranjestad umsehen wollten.

 

 

Oranjestad

 

 

Oranjestad ist hauptsächlich für seine farbenfrohe Kolonialarchitektur bekannt. Bunte Häuser findet man in der Fußgängerzone Main Street und am Plaza Daniel Leo (hier steht wohl die bekannteste und meistfotografierte Häuserzeile der Stadt). Wenn man die bunten, reich verzierten Fassaden und hohe Spitzen sieht, sind einem die niederländischen Einflüsse sofort klar.

 

 

Ansonsten liegen in der Stadt noch die Überreste des Fort Zoutmanns – hier gründeten die Niederländer ihre erste Festung auf der Insel in den Jahren 1796-1798. Neben den Ruinen ist der später gebaute Wilhelm-Turm der am besten erhaltene Gebäudeteil.

 

 

Wir sind ein wenig durch die schönen Straßen der Stadt gezogen, des Weiteren findet man noch zahlreiche (meist auf Touristen ausgelegte) Shoppingmöglichkeiten sowie Restaurants und Bars. Da wir hier bis abends 22.00 Uhr lagen, wollten wir dann lieber nochmal am Abend im Dunkeln in das Nachtleben.

 

 

Wir sind also zurück in Richtung Hafen gelaufen, um dort ein Taxi zu finden, mit welchem wir uns am Nachmittag ein paar Highlights der Insel angucken wollten. Letztendlich haben wir uns dann einer kleinen Gruppe vom Schiff angeschlossen und haben eine Rundtour mit einem offenen, gelben Bus gebucht.

 

 

 

Casabari Rocks

 

Unser erster Halt waren die Casabari Rocks, eine bis zu 30 Meter hohe Felsformation. Die monolith-artigen Felsen liegen nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt. In der eigentlich sehr kargen Landschaft der Insel wirken sie schon recht mystisch, weswegen wahrscheinlich sich auch genau hier die Ureinwohner Arubas niederließen.

 

 

Zwei der größten Felsen kann man sogar besteigen, von hier oben hat man einen guten Rundumblick über die gesamte Insel.

 

 

Neben den Felsformationen gibt es ansonsten nur zahlreiche meterhohe Kakteen.

 

 

Danach ging die Fahrt weiter im offenen Bus über die Insel, der Fahrtwind war richtig schön und tat gut. Wir kamen vorbei an Kirchen, Friedhöfen, der Polizei und machten noch kurz Stopp an einem kleinen Supermarkt, um Getränke zu kaufen.

 

 

 

California Lighthouse

 

Ganz im äußersten Norden der Insel findet man den Leuchtturm „California Lighthouse“. Dieser liegt etwas oberhalb des Meeres und von hier aus hat man eine schöne Aussicht über Küste und das karibische Meer. Leider wird der Leuchtturm gerade restauriert und war daher vollständig eingerüstet.

 

 

 

Eagle Beach

 

Die Fahrt zurück zum Schiff ging dann immer entlang der Westküste. Wir kamen auch am berühmten Eagle Beach vorbei. Dieser gilt als der schönste Strand der Insel und soll zu den schönsten Stränden der Welt gehören. Wer wollte, konnte hier aussteigen und der Bus wäre nach ein oder zwei Stunden einen wieder abholen gekommen.

 

Wir haben uns allerdings dagegen entschieden. Der Strand sah zwar weiß und feinsandig aus und das Meer karibisch blau. Allerdings war es ziemlich voll und direkt hinter dem Strand liegt die Tourismuszone der Insel. Alle namhaften Hotelketten findet man hier, hochhausartige Hotelkomplexe mit bis zu 20 Etagen säumen die Küstenlinie. Dahinter dann die Ausgehmeile mit Shops, Restaurants und Bars. Für uns sah alles eher aus wie in den typischen spanischen Urlaubsorten der 80er Jahre mit ihren Bausünden, karibisches Flair fehlte uns hier.

 

 

Daher sind wir zum Schiff gefahren, haben uns ein wenig gestärkt, um dann abends noch mal in das nächtliche Oranjestad zu gehen.

 

Tagsüber hatten wir schon erfahren, dass abends ein Highlight auf der Insel anstand: Eröffnung des Karnevals mit großen Fackelumzug. Dieses Spektakel wollten wir uns unbedingt ansehen. Schnell mussten wir aber lernen, dass der Umzug erst frühestens um 22 Uhr in Oranjestad ankommt – da legten wir ja schon wieder ab.

 

 

Daher haben wir nur noch ein wenig durch die dunkle Stadt gezogen, haben die Weihnachtsbeleuchtung bewundert und sind in eine gemütliche Bar eingekehrt.

 

 

 

Pünktlich um 22 Uhr haben wir dann abgelegt, um über Nacht die wenigen Kilometer zur nächsten Insel zu fahren: Curacao

 

 

 



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