01.01.-02.01.2026 Anreise La Romana und 1.Seetag
Während die meisten Menschen am frühen Neujahrsmorgen gegen 5.00 Uhr erst von den zahlreichen Silvesterfeiern nach Hause kommen, hatten wir völlig andere Pläne:
Unser Wecker klingelte bereits um 5.00 Uhr in der Früh, da wir bereits um 6.00 Uhr zum Flughafen in Düsseldorf fahren mussten. Mussten klingt natürlich hart, wir wollten auch unbedingt zum Flughafen.
Am Morgen auf Neujahr war hier verständlicherweise nicht viel los. Da wir bereits gestern online eingecheckt hatten, brauchten wir nur kurz zum elektronischen Gepäck-Drop-Off und durch die Sicherheitskontrolle. Bereits um 7.00 Uhr hatten wir alles passiert und noch rund 2,5 Stunden Zeit bis zum Abflug. Auch wenn die Flughafenpreise immer sehr teuer sind, haben wir die Zeit für ein gemütliches Frühstück mit Blick über das Rollfeld genutzt. Irgendwie gehört dies für uns zum Reiseauftakt dazu.
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Von hier aus konnten wir schon unser Flugzeug am Gate stehen sehen, ein A330neo der Fluggesellschaft Condor. Wir haben eine zweiwöchige Reise zu den karibischen Inseln mit der AIDA gebucht. Der Flug war bereits als Vollcharter mit der Condor im Gesamtreisepreis inkludiert.
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Pünktlich um kurz vor 10 Uhr sind wir dann auch auf den 10stündigen Flug nach La Romana in der Dominikanischen Republik gestartet. Erwartungsgemäß für diese Jahreszeit war das Wetter über dem Atlantik eher stürmisch, so dass wir auf dem langen Flug die ein oder andere Turbulenz mitgenommen haben. Es war aber gut zu verkraften und so sind wir überpünktlich um kurz vor 15 Uhr Ortszeit in La Romana gelandet.
Da wir den Flughafen La Romana bereits vom letzten Jahr kannten, war uns der Ablauf hier bereits bekannt. Der Flughafen wir hauptsächlich für die Kreuzfahrtgäste genutzt, die ihre Kreuzfahrt im nur 12 Kilometer entfernten Hafen starten. Dementsprechend besteht der Flughafen nur aus einer kleinen Abflughalle mit 4 Gates. Da das gesamte Flugzeug voll mit AIDA-Gästen war, gab es einen unkomplizierten Ablauf: Wir stiegen aus dem Flugzeug aus und durften das Flughafengelände durch ein Tor in der Umzäunung verlassen und direkt in die Transferbusse zum Hafen einsteigen. Eine Einreise mit Passkontrolle und Abholung des Gepäcks ist hier nicht nötig. Das Gepäck wird direkt zum Schiff gefahren und bis in die gebuchte Kabine gebracht. Eine Passkontrolle findet nur beim Boarding am Schiff statt.
Durch die unkomplizierte Abwicklung waren wir bereits in weniger als einer Stunde nach der Landung auf dem Schiff. Erstmalig war es für uns eine etwas größere Schiffsklasse, wir hatten die AIDAperla gebucht.
Die AIDAperla gehört zur so genannten Hyperion-Klasse innerhalb der AIDA-Flotte, d.h. ein mittelgroßes Schiff. Immerhin ist die AIDAperla aber auch 300 Meter lang, hat 18 Decks und 1.643 Kabinen. Neben den üblichen Annehmlichkeiten stehen den Gästen insgesamt 12 Restaurants und 18 Bars zur Verfügung. Durch diese zahlreichen Essensmöglichkeiten und den verschiedensten Unterhaltungsmöglichkeiten verteilen sich die vielen Passagiere sehr gut. Man merkt überhaupt nicht, dass es mehr Menschen als auf den kleineren Schiffen sind.
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Da wir nach dem langen Flug ein wenig Hunger zwischendurch hatten, sind wir kurz zur Plaza gegangen (auf dem Schiff quasi ein kleines Shopping-Center über 2 Etagen mit diversen Shops, zwei kleinen Restaurants und einer Eisbar). Die Plaza ist sehr nett aufgebaut und in der unteren Etage befindet sich die „Scharfe Ecke“, quasi eine Currywurstbude. Hier bekommt man den ganzen Tag ausschließlich Currywurst mit Brötchen auf die Hand als Snack zwischendurch. Wir fanden die Wurst geschmacklich auch sehr lecker.
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Nach dem Auspacken und Einrichten der Kabine ging es dann zum Abendessen am umfangreichen Buffet bevor es dann um 22 Uhr hieß „Leinen los“ und Auslaufen aus La Romana. Leider war das Wetter schon seit mehreren Stunden nicht so schön, es regnete einfach tropisch und dauerhaft. Trotzdem haben wir einen überdachten Platz auf dem Außendeck vorne auf Deck 7 gefunden. So konnten wir trotzdem das erste Auslaufen draußen genießen. Es ging vorbei am markanten Leuchtturm von La Romana und dann direkt in die offene karibische See komplett in Richtung Süden zu den ABC-Inseln.
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Da wir ja schon einen langen Tag hinter uns hatten, sind wir dann auch ins Bett gegangen und haben erstmal gut geschlafen. Der folgende Tag war dann wieder strahlender Sonnenschein auf unserem Weg nach Aruba. So konnten wir in Ruhe das Schiff kennen lernen und den Sonnenschein an Deck genießen. Überall findet man schöne Ecken, um das ein oder andere Getränk zu genießen.
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Besonders gut hat uns der Bug und die Spray-Bar auf dem Schiff gefallen. Auch wenn wir nichts in der Bar getrunken haben, bestach diese durch ihr weißes, futuristisches Aussehen. Das Highlight ist aber, dass man von hier noch auf einen kleinen Außenbereich kommt. Hier ist man dann wirklich ganz in der Spitze des Schiffes und es kommt doch glatt ein wenig „Titanic-Feeling“ auf, so weit vorne zu stehen.
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Besonders auf den meisten AIDA-Schiffen ist auch, dass es hier ein Brauhaus gibt. Dort wird aus aufbereitetem Meerwasser frisches Bier gebraut und verköstigt. Außerdem werden hier auch bayrische Schmankerl zum Essen angeboten, vom Schnitzel bis zur Schweinshaxe ist hier alles zu haben. Das Personal ist auch stilecht gekleidet und oft finden hier typische Events und Veranstaltungen statt.
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Ein sehr beliebter Platz ist auch die Lanai-Bar ganz am Heck des Schiffes auf Deck 7 mit direktem Zugang zum Lanai-Deck. Diese außenliegende Bar mit ihren loungeähnlichen Sitzbereichen an der Reling sind der ideale Platz für einen Sonnenuntergang über dem Meer. Allerdings ist diese beliebte Bar auch entsprechend immer sehr voll und man bekommt schwer einen Platz. Durch die Fülle müssen wir für uns auch sagen, dass wir lieber woanders hingegangen sind – uns war es einfach zu voll und dementsprechend auch zu laut.
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Sehr schön gemacht sind die Treppen auf dem Lanai-Deck zwischen Deck 7 und 8. Große Glaskugeln lockern das Ambiente sehr auf. Das Besondere daran ist, dass diese im Dunkeln schön beleuchtet sind. Von hier aus haben wir auch unseren ersten Sonnenuntergang auf See genossen.
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Nach diesem traumhaften Seetag freuen wir uns auf unser erstes Ziel: Aruba
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